Am 11. Juni 2026 ist David Hockney im Alter von 88 Jahren gestorben. Pop-Künstler, Maler des modernen Lebens, Landschaftsmaler, Farbenvirtuose, Erforscher von Bild und Wahrnehmung – seit mehr als sechs Jahrzehnten war David Hockney als ein Künstler bekannt, der immer wieder neue Mittel fand, die Welt und ihre Darstellungsmöglichkeiten zu erkunden. In der Summe hat sich aus seiner Leidenschaft für das Sehen, für das Erzählen und für Bilder eine Leidenschaft für das Leben ergeben. Davon sprechen seine Werke – mal zart, mal verspielt. Aus Anlass seines Todes möchten wir würdigend auf zwei Publikationen hinweisen, die sich mit dem Werk des Künstlers auseinandersetzen:
Vor zwei Jahren erschien im midas Verlag „Hockney Total“, ein Buch, das mit über 500 farbigen Abbildungen das Gesamtwerk des Künstlers nachvollziehbar macht. In aufschlussreichen Texten beleuchtet Andrew Brown die intensive Auseinandersetzung des Künstlers mit den Themen seiner Arbeit und den Herausforderungen, die damit einhergehen.
Hockney Total (Leseprobe)
Etwas älter ist die im Taschen Verlag erschienene Sonderausgabe „David Hockney. Eine Chronologie“, die dem Leben David Hockneys vom London der Swinging Sixties über kalifornische Swimmingpools bis zu den weitläufigen Landschaften seiner Heimat Yorkshire folgt. Im Nebeneinander von Kunstwerken und biografischem Text wird deutlich, wie Hockney seine künstlerische Forschung durchführte und wo er Inspiration für seine vielfältigen Arbeiten fand.
„Der Ursprung aller Kunst, der Ursprung aller Kreativität ist Liebe. Wenn jemand glaubt, es gäbe etwas Wichtigere, so wüsste ich gern, was das sein sollte.“ David Hockney