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Blickpunkt Rahmen

„Bilder leben eingehegt von ihren Rahmen“, schreibt der spanische Philosoph und Essayist José Ortega y Gasset in seinen Meditationen „Über die Liebe“. Der Rahmen verlange „ein Bild zu seiner Erfüllung, verlangt es so sehr, dass er, wenn es fehlt, eine Tendenz hat, alles in Bild zu verwandeln, was man durch ihn sieht.“

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Foto: Ina Riepe

Ein Rahmen ist weitaus mehr als die schlichte Einfassung eines Bildes, die schützt und eventuell auch stützt. Ein Rahmen kann sich vornehm zurückhalten und dezent unterstreichen, kann sich anpassen, aber auch den Blick fangen und auf Inhalte lenken. Er kann vermitteln zwischen Raum und Bild, und doch ist er sich allein genommen etwas ganz Besonderes – und weit mehr als ein persönliches Statement über Geschmack oder Stil.

Ein Rahmen kann vieles sein: Er kommt manchmal opulent geschwungen daher oder vielfach puristisch und mit klarer Linie. Er kann ein Kleinod sein oder wirkliche Größe zeigen – als Fertigwechselrahmen oder individuell maßgeschneidert (und ohne DIN-Normen im Hintergrund) mit Rahmenleisten, die fast jedem Formatwunsch Rechnung tragen. Ob aus Holz, Aluminium, Kunststoff oder Metall, ob mit oder ohne Glas, ob mit Falz oder als Schattenfuge: Zeichnung oder Malerei, Poster oder Collage, Holzschnitt oder Spiegel finden mit Sicherheit ihr passendes Pendant.

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Foto: Ina Riepe

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Foto: Ina Riepe

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Foto: Ina Riepe

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Foto: Ina Riepe

Und wenn Rahmen und Werk die gesuchte Einheit bilden, bleibt nur noch die Frage der Hängung: Solitäre entfalten ihre Kraft natürlich am besten allein an einem Ehrenplatz. Bündig oben (oder unten), aber auch übereinander oder aneinander ausgerichtet können inhaltliche oder Formatzusammenhänge verblüffende Wirkung zeitigen. Und berühmt geworden ist die so genannte „Petersburger Hängung“, die in nur scheinbar ungeordnetem Chaos von Sujets, Formaten und Rahmen besonderen Charme besitzt. Es lohnt sich daher, auszuprobieren und zu experimentieren. Und nicht nur klassisch an die Wand gehängt können Bild und Rahmen den gewünschten Effekt erzielen: Auf einer Leiste, einem Präsentationsbord oder einer Konsole platziert oder direkt auf dem Fußboden, variabel an Bilderschienen befestigt und am besten in Gesellschaft – Rahmen verändern den Blick.

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Foto: Ina Riepe

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